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14.12.2018 / 09:57 / Petra Gangl

Sicher im Straßenverkehr durch den Winter

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Im Winter verbirgt das Autofahren besondere Gefahren: Nicht nur, dass es den Großteil des Tages dunkel ist, hinzu kommt auch eine erhöhte Rutschgefahr aufgrund der verschneiten und vereisten Fahrbahnen. Bei diesen Straßenverhältnissen können viel schneller Unfälle passieren. Daher ist es überaus wichtig, mit den passenden Reifen unterwegs zu sein und weiteres zu beachten. Der folgende Ratgeber erläutert die besten Tipps, wie man sicher und unfallfrei durch den Winter kommt.

Der Winter verbirgt einige Risiken beim Autofahren

Verkehrsteilnehmer müssen sich im Winter auf gefährliche Dunkelheit und schwierige Straßenverhältnisse vorbereiten. Ganz gleich, ob frühzeitige Dämmerung, Regen, Schnee oder Glatteis, wer in der kalten Jahreszeit nicht aufpasst, riskiert die eigene Gesundheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer. Die Zahl der Unfälle steigt gegenüber den übrigen Monaten des Jahres erheblich an. Die Straßenverhältnisse sind oftmals sehr schwierig. Daher muss das Auto winterfest gemacht werden. Bereits im Oktober sollten Winterreifen aufgezogen werden, da sie eine spezielle Gummimischung und ein besonders tiefes Profil aufweisen: Die Rillen greifen optimal auf Schnee und Eis und die kleinen Lamellen beißen sich fest, wodurch für ausreichend Halt auf der Fahrbahn gesorgt wird. Flüssigkeit aufgrund nasser Fahrbahnen wird durch Rillen nach hinten abgeleitet, um ein Aquaplaning zu verhindern. Wer neue Winterreifen benötigt, der Online Reifenhändler Oponeo in Österreich bietet für jedes Fahrzeug die passenden Pneus. 

Gut und sicher durch den Winter kommen - weitere Tipps

Es ist wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die Winterreifen noch das passende Profil haben. Dies funktioniert mit einem 1-Euro-Stück sehr einfach: Hierfür wird es in das Profil gesteckt und wenn der goldene Rand komplett darin verschwindet, weist der Winterreifen noch eine Mindestprofildichte von vier Millimeter auf, sodass er in der kommenden Saison noch verwendet werden kann. Ausreichende Profiltiefe erhöht die Fahrstabilität und sorgt dafür, dass die Bremswege kürzer sind und sich das Fahrzeug deutlich besser lenken lässt. Die besondere Wirkung der Winterreifen nimmt bereits ab 3,9 Millimetern deutlich ab. Dies wirkt sich sehr negativ auf die Bremswege und das Verhalten in den Kurven aus. Zu Beginn des Winters sollte auch der Luftdruck im Reifen geprüft werden, der bei Winterreifen im Idealfall ungefähr 0,2 bar höher ist als bei Sommerreifen. In die Wischanlage muss ein Frostschutzmittel gegeben werden, um die Scheiben auch im Winter von Schmutz befreien zu können. Zudem werden bestenfalls die Lichter, Batterie und der Ölstand geprüft. Nebelscheinwerfer und -schlussleuchten verbessern, falls nötig, die Sicht. Die Werkstätten bieten meist für wenig Geld einen Wintercheck an.

Zusammenfassung

Die dunkle Jahreszeit verbirgt für Autofahrer viele Gefahren. Eine ungenügende Vorbereitung auf die schwierigen winterlichen Straßenverhältnisse kann zu Unfällen führen, die nicht nur Sachschäden, sondern auch Personenschäden mit zum Teil tragischen Auswirkungen zur Folge haben können. Winterreifen mit einer ausreichenden Profildichte sind unerlässlich, da sie einen höheren Kautschuk-Anteil und ein anderes Profil haben als Sommerreifen. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen fährt, riskiert seinen Verssicherungsschutz, da dies als Fahrlässigkeit ausgelegt werden kann. Die Versicherung darf somit die Leistungen kürzen oder gänzlich verweigern. Die Fahrweise sollte den Straßenverhältnissen angepasst werden. Wer generell ruhig und entspannt unterwegs ist, handelt in der Regel auch in schwierigen Situationen besonnener.

 


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