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27.02.2018 / 12:29 / Sonja Strohmayer

Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Online-Bewerbung

Ist die digitale Bewerbung eine Herausforderung?

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In der heutigen Zeit wird immer mehr digital erledigt. Man kann online einkaufen, online Filme schauen und sich natürlich auch online bewerben. Was es bei einer digitalen Bewerbung zu beachten gibt und wie das Vorstellungsgespräch ein voller Erfolg wird, lesen Sie hier.

Digitale Bewerbung: eine Herausforderung?

Prinzipiell kann man sagen, dass eine digitale Bewerbung auch nicht viel anders ist als eine auf Papier. Auch wenn eine Online-Bewerbung günstiger und einfacher erscheint, sollte man genauso sorgfältig sein, wie bei einer Bewerbung per Post. Die zusätzlichen Anhänge wie Zeugnisse und schriftliche Nachweise müssen digitalisiert, sprich eingescannt, werden, damit sie gemeinsam mit dem Anschreiben und dem Lebenslauf über ein Online-Formular oder per Mail verschickt werden können. Die Anhänge sollten dabei im Idealfall im PDF-Format sein, am besten informieren Sie sich aber im Vorfeld, welche Dateiformate vom Arbeitgeber erwünscht sind.

Social Media und Bewerbung: Vorteil oder Nachteil?

Im heutigen digitalen Zeitalter hinterlässt jeder seine Spuren im Internet. Recruiter machen sich die verschiedenen Social-Media-Plattformen gerne zunutze und recherchieren über den Bewerber. Wie viel ein Fremder auf der eigenen Social-Media-Seite aber sieht, liegt am Bewerber. In den Privatsphäre-Einstellungen kann man entscheiden, ob die Profile privat sind oder öffentlich eingesehen werden können. Generell empfiehlt es sich aber, sorgsam mit seinen Daten im Internet umzugehen und sich lieber zweimal zu überlegen, ob man etwas veröffentlichen will oder nicht. Das Internet vergisst nämlich nichts.

Das Vorstellungsgespräch

Hat man die erste Hürde erfolgreich gemeistert, steht als nächstes oft ein Vorstellungsgespräch an. Egal ob es sich um ein persönliches Vorstellungsgespräch handelt oder über ein Skype-Video-Interview, der richtige Dresscode ist entscheidend. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Je nach Branche sollte man sich entsprechend kleiden. Männer machen mit einem Hemd und einem Sakko einen guten Eindruck. Eine zum Hemd passende Krawatte rundet das Auftreten ab. Frauen, gekleidet mit einem Blazer und einer Bluse, liegen in den seltensten Fällen falsch. Man sollte gepflegt auftreten, jedoch nicht übertrieben geschminkt sein.

Vor einem Vorstellungsgespräch sind die meisten Menschen nervös. Beachtet man jedoch ein paar Dinge, gibt es keinen Grund dazu. Im Vorfeld sollte man sich über das Unternehmen informieren, um gegebenenfalls Fragen beantworten zu können und damit einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Ist das Unternehmen in der Nähe, kann man es vorher auch einmal persönlich besuchen und sich umsehen. Wichtig ist außerdem auch Pünktlichkeit. Seien Sie lieber einige Minuten zu früh, als auch nur eine Minute zu spät. Unpünktlichkeit wirkt unprofessionell.

Natürlich gibt es neben der Unpünktlichkeit auch noch weitere No-Gos im Vorstellungsgespräch, die Sie tunlichst vermeiden sollten:

  • Unhöflichkeit/Respektlosigkeit vermittelt einen negativen ersten Eindruck, der sich nicht mehr revidieren lässt
  • Mangelnde Vorbereitung und Desinteresse lassen den Bewerber unmotiviert wirken. Weshalb sollte man so jemanden einstellen?
  • Lügen/Verheimlichungen bezüglich der Ausbildung, Nebenbeschäftigungen etc. stellen ein Risiko für den Arbeitgeber dar
  • Schlechtes "Selbstmarketing": machen Sie sich nicht kleiner, als sie sind und geben sie relevante und aussagekräftige Antworten
  • Übertriebene Anforderungen wie z.B. die Forderung eines Firmenwagens oder zu hohe Gehaltswünsche

Eine erfolgreiche, digitale Bewerbung ist keine Zauberei und unterscheidet sich im Prinzip nicht sehr von einer herkömmlichen Bewerbung. Beachtet man all diese Dinge und vermeidet die No-Gos im Vorstellungsgespräch, steht einer Jobzusage nichts mehr im Weg.


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