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05.08.2015 / 19:24 / Mag. Nicole Scharinger

Spielautomatenverbot in Wettlokalen: Die Glücksspielbranche im Umbruch?

Zocken hat in Österreich aber nach wie vor Hochkonjunktur - das meiste Geld wird mit Lottoscheinen und Rubbellosen verdient

Bildquelle: bigstock.com/Copyright: kobby_dagan

Seitdem das Glücksspielgesetz im Jahr 2010 erstmals novelliert wurde, befindet sich die österreichische Glücksspielbranche im Umbruch. So gilt beispielsweise das Pokern wieder ausdrücklich als Glücksspiel. Wie diepresse.com im Mai 2015 berichtet, werden jedoch die bisher geplanten, aber nie vergebenen drei Poker-Lizenzen per Gesetzesnovelle gestrichen. Das Kartenspiel darf ab 2020 nur in Spielbanken gespielt werden – und online.

In Bezug auf die Spielautomaten wurde den Bundesländern jedoch schon 2010 die Möglichkeit eröffnet, Glückspielautomaten entweder zu verbieten oder durch die Vergabe von Konzessionen zu erlauben, wie auf vienna.at berichtet wird. Seit Anfang 2015 ist es u.a. in Wien verboten, bestimmte Glückspielautomaten in Wettlokalen - also außerhalb von Casinos - zu betreiben. Das stößt aber nicht nur bei den Betreibern auf Zustimmung. Denn das Verbot des kleinen Glücksspiels - also Spielautomaten außerhalb von Casinos mit maximal zehn Euro Einsatz pro Spiel - bedeutet laut derstandard.at auch, dass der Stadt Wien beispielsweise jährlich rund 55 Millionen Euro an Steuereinnahmen durch die Automatenabgabe entgehen.

Mit dem kleinen Glücksspiel könnten die Länder durch Steuereinnahmen ordentlich mitverdienen. Verboten ist das kleine Glücksspiel derzeit in Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Besonders umstritten sind die "einarmigen Banditen" und Co. wegen ihres hohen Suchtpotenzials und der Gefährdung Minderjähriger. Seit Anfang 2015 muss die Stadt Wien die Automaten per Gesetzt aus Cafés, Wettfilialen und Tankstellen verbannen. In Casinos ist der Betrieb von Spielautomaten nur dann erlaubt, wenn diese an Bundesrechenzentrum angeschlossen werden. So will die Regierung kontrollieren, ob Höchsteinsätze und maximale Spielzeiten eingehalten werden.

Flipper- oder Boxautomaten fallen jedoch nicht unter das Spielautomatenverbot. Sie dienen laut Freizeittechnik.at der Unterhaltung. Die Automatentechnik Jansenberger GmbH aus Bruck an der Glocknerstraße im Pinzgau ist Vorreiter im Bereich Automatenverleih- und Verkauf. Das breite Sortiment erstreckt sich von Café- über Waren- und Unterhaltungsautomaten bis hin zu Sportwettgeräten, aber auch Verkaufsautomaten für Tabakwaren in der Gastronomie und in Trafiken. Das hohe technische Fachwissen und die enge Zusammenarbeit mit den Herstellern der Qualitätsprodukte, lassen die Firma Automatentechnik Jansenberger fast jede Aufgabe für den Kunden bestmöglich lösen.

Beklagen muss sich die Glücksspielbranche in Österreich aber dennoch nicht. Der dynamische Industriezweig weiß zu kompensieren. Auf format.at wird in einem Artikel eine Studie der Beratungsfirma Kreutzer, Fischer & Partner zitiert, nach der die Umsätze mit Sportwetten und Glücksspiel im Jahr 2014 sogar um 3,6 Prozent auf 1,507 Milliarden Euro angestiegen sind. Das Marktvolumen ist jedoch nahezu gleich geblieben. Das Glücksspiel verlagert sich derzeit weg von den Automaten hin zu Sportwetten und Online-Angeboten. Live-und Internetwetten boomen. Außerdem hat das Automatengeschäft im Jahr 2014 dank der erlaubten WinWin-Automatenhallen des Casinos-Austria-Konzerns (Lotterien) leicht um 0,9 Prozent zugelegt. 

Dennoch soll es auch in automatenfreien Bundesländern eine nicht unerhebliche Anzahl an illegalen Spielautomaten geben. Den Jackpot geknackt haben aber einmal mehr die Produkte der Österreichischen Lotterien. Ds meiste Geld verspielten Herr und Frau ÖsterreicherIn mit Lottoscheinen und Rubbellosen. Die bewährten Spitzenreiter fuhren mit 668,9 Millionen Euro fast die Hälfte der Nettoerlöse der gesamten Glücksspielbranche im Jahr 2014 ein. Der stärkste Anstieg mit 18 Prozent entfiel im Vorjahr im Zuge der Fußball-WM auf die Sportwetten, die in Österreich jedoch nicht als Glücksspiel gelten. Der Umsatz konnte auf 157,6 Millionen Euro gesteigert werden. Zocken hat demnach trotz neuer Gesetzeslage nach wie vor Hochkonjunktur.



Kommentar von Karina Werthe

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(Mittwoch, 07-09-16 10:57)

 

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