Die Zukunft hat begonnen – bald auch im eigenen Pkw
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16.06.2015 / 13:56 / Mag. Nicole Scharinger

Die Zukunft hat begonnen – bald auch im eigenen Pkw

Große namhafte Unternehmen im In- und Ausland tüfteln schon lange erfolgreich am "self driving car"

Bildquelle: bigstock.com ID 86436122

Wir fliegen zwar noch nicht mit Hover-Boards über Wasserflächen vor Rathäusern, aber die Fähigkeiten moderner SmartPhones und Pkws kann man nicht leugnen. Innovative Ideen verbessern nicht nur die Möglichkeiten zur Fortbewegung, sondern auch die Prozesse, die hinter der Fertigung, Energiegewinnung und Fortbewegung stehen.

Im Zuge von Innovation und Autoentwicklung fällt oft der Name des Elektroautoherstellers Tesla Motors. Mit dem Tesla Model S ist eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 3,3 Sekunden möglich. Noch ist der Preis dieser Elektro-Wagen zwar etwas hoch, aber dafür tankt man ein Leben lang fast gratis damit. Das Tesla Model S ist eine stattliche Limousine mit starkem Premium-Charakter. Der Kalifornier kommt sofort auf Touren und ist dabei so leise wie Fernsehen ohne Ton. Diese Aussicht verdient unbestreitbar die Bezeichnung Innovation und rechtfertigt einen höheren Anschaffungspreis unbestreitbar. Die weltweit bekannteste Suchmaschine Google investiert ihre monetären Mittel ebenfalls in einige sehr zukunftsorientierte Projekte, unter anderem auch in das „Selbstfahrende Auto“.

Die zwei Betätigungsfelder Kommunikation und Automobilindustrie, in denen Google tätig ist, zeigen dies so offensichtlich, wie keine anderen Lebensbereiche. Nichts desto trotz passiert ein Hauptteil der Innovationen in einem beinahe unsichtbaren Gebiet. Viele der Innovationen wären nämlich nicht möglich ohne verbesserte Prozessstrukturen und Fertigungstechnologien. Ohne komplexe Produktionsabläufe wäre die Produktion eines Tesla Model S gar nicht möglich. In Österreich gehört Siemens zu den qualitativ hochwertigsten Ansprechpartnern im Bereich der Optimierung solcher Prozesse. Der nachhaltige Einsatz ihres Know-Hows ist dabei für siemens.at ebenso bedeutend, wie für den visionären Tesla-Gründer Elon Musk. Das zeigt auch die Entwicklung der Smart-Grids Modellregion Salzburg, welche in Kooperation mit Siemens CT vorangetrieben wurde.

Eine moderne Energieversorgung, die Sonnen-, Wind- und Wasserkraft ausbaut und den Klimaschutz forciert setzt auf viele verteilte Erzeuger mit schwankendem Energieangebot. Dafür braucht es ein Netz das mehr kann. Smart Grids sind intelligenten Netze die solchen Herausforderungen gewachsen sind. Salzburg ist dabei international Vorreiter bei der Entwicklung von Smart Grids und den damit verbundenen intelligenten Lösungen für alle die Energie benötigen. Die Umsetzung des „Self Driving Cars“ von Google benötigt eine Vielzahl an äußerst komplexen Software-Prozessen. Abläufe in der Produktion oder im öffentlichen Verkehrssystem bergen ähnliche Herausforderungen, die über Siemens CT in der Prozess-Automatisierung bewältigt werden, um die Basis für eine Industrie 4.0 zu schaffen. Eine Industrie, die mit Innovationsgeist aus der Alpenrepublik vorangetrieben wird. 

Im Zeitalter der Industrie 4.0 werden die Objekte intelligent, sie geben selbst die Antwort und informieren die Maschinen, was mit ihnen passieren soll. Dabei sind die Produkte mit Barcodes oder RFID-Chips auf der Oberfläche versehen, die entsprechenden Informationen enthalten. Scanner und Computer lesen die Daten aus, übermitteln sie online weiter und sorgen dafür, dass die Maschinen richtig agieren. Auf diese Weise kommunizieren die smarten Objekte miteinander. Eine Industrie 4.0 stellt somit ganz neue Anforderungen an Produktionssysteme und Maschinen. Sie müssen anpassungsfähig sein, da die zu fertigenden Produkte ständig wechseln können. Die Produktion wird dadurch individueller, flexibler und schneller. Die vierte industrielle Revolution bietet damit das Potenzial aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern.


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