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12.07.2016 / 17:53 / Lisa Rems

Die Seefelder Königstour

Seefeld ist ein bekannter und beliebter Urlaubsort im österreichischen Tirol. Der idyllische Ort liegt am romantischen Wildsee und war zweimal Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Der dörfliche Charakter des auf einem 1.180 Meter hohen Plateau gelegenen Ortes hat einen besonderen Charme und zieht immer wieder mit seinen gut vernetzten Wanderwegen Besucher an.

Copyright: Petra Dirscherl / pixelio.de

Die hochalpine Seefelder Königstour ist eine der anspruchsvollen und bekannten Wander-Touren, die über drei Stunden dauert. Es ist eine schwere Wanderung, bei der rund 300 Meter Höhenunterschiede gewandert werden müssen. Die Wanderwege auf dieser Tour sind weder mit Nordic-Walking-Stöcken begeh-, noch mit dem einem Bike oder Mountain-Bike befahrbar. Schwindelfreiheit und eine starke Trittsicherheit sind Voraussetzung für die Seefelder Königstour.

Streckenverlauf  Seefelder Königstour

  • Seefelder Joch
  • Seefelder Spitze
  • Reithersspitze
  • Nördlinger Hütte

Start und Ausgangspunkt der hochalpinen Wanderung ist die Talstation Bergbahnen Rosshütte. Mit der Standseilbahn geht es hinauf aufs 2.064 Meter hoch gelegene Seefelder Joch. Von dort aus geht es auf dem Panoramaweg weiter zur Seefelder Spitze (2.220 Meter), die man nach rund 30 bis 40 Gehminuten erreicht. Mit viel Glück können Wanderer im Eppzirl (Ruhegebiet und Teil des Alpenparks) eine Vielzahl von Gemsen erblicken, die sich häufig auf den steinigen Felsvorsprüngen fortbewegen.

Rast und Brotzeit in der höchst gelegenen Schutzhütte des Karwendelgebirges

Die Wanderroute führt dann weiter durch das Reither Kar auf die Reitherspitze (2.373 Meter). Das hochalpine bergige Gelände bis hinauf zur Reitherspitze sorgt mit einigen Stellen auf den Weg für gebotene Vorsicht beim Gehen und Treten. Aber dafür trifft man auf eine Vielzahl von Bergdohlen, die sich oben um das Gipfelkreuz tummeln und die eintreffenden Wanderer empfangen. Nach der Reitherspitze kommt man in rund 15 Gehminuten zur Nördlinger Hütte. Es ist die höchstgelegene Schutzhütte im Karwendelgebirge und wurde vor rund 100 Jahren vom Deutschen Alpenverein (DAV) gebaut. Nach einer Stärkung, vielen Eindrücken und atemberaubenden Panorama-Ausblicken gelangt man wieder über einen felsig-steinigen Weg zurück und hinab. Nach ca. 45 Minuten kann man auf dem Wanderweg die Härmelekopfbahn (2.048 Meter) erreichen, die hoch über dem Hermannstal schwebt und die Wanderer wieder zurück zur Bergstation Rosshütte bringt. Anschließend geht es mit der Standseilbahn wieder zurück zur Talstation nach Seefeld.


Egal, wann immer man auch einen Urlaub plant, ob ans Meer oder ins Gebirge, zum Schwimmen oder Wandern. Das Ziel ist immer der Weg. Wandertouren in den Alpen erfordern eine gute und genaue Planung. Dafür braucht man die neuesten Wanderkarten, eventuell eine Unterkunft und vor allem eine Kreditkarte, mit der man auch Bargeld abheben kann. Auf den Seiten von http://www.kreditkartekostenlos.de/tipps-weltweit-bargeld-abheben/ lässt es sich schnell und einfach in Erfahrung bringen, welche Kreditkarten speziell für Einsätze im Ausland geeignet sind.

Karwendelgebirge

Das Karwendelgebirge ist eine Gebirgsgruppe mit langestreckten Bergketten. Die Gruppe zählt zu den schönsten Gebieten für ausgedehnte Bergwanderungen im Alpenraum. Bereits vor mehr als 200 Millionen Jahre ist das Karwendelgebirge durch gewaltige Kräfte des Erdinneren entstanden. Diese Kräfte führten über 100 Millionen Jahre lang zur Bildung des Gebirges durch Überschiebungen der zuvor horizontal geschichteten Ablagerungen. Mit diesem Wissen und den Gedanken daran blickt jeder Wanderer sicher ehrfürchtig und respektvoll in die Berge.


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