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18.02.2016 / 13:34 / Mag. Philiipp Gangl

Jobsuche & Bewerbungen

Was soll ich später werden? Tipps für die Orientierungsphase. So schreibt man eine erfolgreiche Bewerbung.

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Was soll ich später werden?

Wenn man Jugendliche heutzutage fragt, was sie später einmal werden möchten, lautet die Antwort häufig „Was mit Medien“, „Was mit Technik“ oder „Was mit Menschen“. Das liegt daran, dass die wenigsten von ihnen eine klare Vorstellung von der Berufswelt haben, da die Jobauswahl so gewaltig geworden ist. Gegenwärtig gibt es auf dem deutschen Arbeitsmarkt über 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe und eine Vielzahl weiterer Berufsmöglichkeiten. Zwar ist den Schulabgängern dadurch vieles möglich, jedoch wissen die meisten von ihnen nicht, welcher Beruf am besten zu ihnen passt.

 

Tipps für die Orientierungsphase

Am besten sollten Jugendliche bereits zwei Jahre vor Ende ihrer Schulzeit damit anfangen, sich ernsthafte Gedanken über das Thema Beruf und Karriere zu machen. Haben sie bereits ein besonderes Interesse für ein bestimmtes Berufsgebiet entdeckt, können sie in diesem Bereich Praktika absolvieren, Ferienjobs annehmen oder sich mit Arbeitnehmern der jeweiligen Branche austauschen. Bestimmt nimmt sich der Apotheker um die Ecke gerne etwas Zeit, um einem interessierten Jugendlichen zu erzählen, welchen Berufsweg er eingeschlagen hat und welche Anforderungen der Job an ihn stellt. Das kann die Orientierung um ein Vielfaches erleichtern.

Vor allem der Praxiseinblick in einen Beruf ist essentiell, um ein Gefühl für die jeweilige Tätigkeit zu bekommen. Dabei wird sich schnell herausstellen, was einem persönlich liegt, bei was man sich wohlfühlt und bei was eher nicht. Das hilft dabei, sich die entscheidende Berufsfrage nach und nach selbst beantworten zu können. Genauso hilfreich können außerdem Karriere- und Berufsinformationsmessen sein, auf denen sich Unternehmen, Behörden, Institutionen und Verbände mit ihren Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. In Österreich sind das unter anderem folgende Adressen:

  • Career and Competence: Job- und Karrieremesse im Congress Centrum Innsbruck (27. April 2016)

  • Career Calling: Karrieremesse in der Messehalle Wien (19. Oktober 2016)

  • SBim: Schul- und Berufsinfomesse in der Messehalle Graz (20. – 22. Oktober 2016)

Auf diesen Veranstaltungen stehen neben Personalern und Ausbildern meist auch Azubis bereit, mit denen man sich auf Augenhöhe unterhalten und Fragen stellen kann, die man sich bei einem Personalchef nicht trauen würde – beispielsweise nach Urlaubsanspruch, Gehalt oder Nachteile der Ausbildung.

So schreibt man eine erfolgreiche Bewerbung

Nachdem eine Ausbildungsmöglichkeit in die engere Auswahl gekommen oder sogar der persönliche Traumberuf gefunden ist, muss als nächstes eine schriftliche Bewerbung formuliert werden, die an einige infrage kommende Unternehmen verschickt wird. Enorm wichtig ist vor allem der Inhalt einer schriftlichen Bewerbung: Während man im Lebenslauf die wichtigsten Stationen seines bisherigen Werdegangs darstellt, bekommt man im Bewerbungsanschreiben die Möglichkeit, die für die Stelle ausschlaggebenden Aspekte aufzugreifen und diese mit konkreten Beispielen zu untermauern – sei es durch gute Zeugnisse oder durch Nachweise von Sprachkursen und PC-Kenntnissen. Sind alle Unterlagen komplett und sprachlich schlagfertig formuliert, muss die Bewerbung anschließend nur noch in eine äußerlich ansprechende und überzeugende Form gebracht werden.

Das Layout ansprechend gestalten

Daneben sollte man auf ein einfaches, aber ansprechendes Layout achten. Es empfiehlt sich, Formatierung und Schriftart durchgehend beizubehalten und zwischendurch nicht zu wechseln. Auflistungen können mit Hilfe von Aufzählungszeichen übersichtlich gestaltet werden und Sinnabschnitte werden am besten durch Absätze getrennt. Vor allem im Lebenslauf werden viele Informationen dargestellt. Deshalb ist es ratsam, Überschriften durch eine veränderte Schriftgröße oder Kapitälchen darzustellen, damit sie gut erkennbar sind. Unterpunkte wie zum Beispiel Aufgabenbereiche können kursiv geschrieben, während wichtige Aspekte, die schnell ins Auge fallen sollen, fett markiert werden. Eine quietschbunte oder von Mustern übersäte Bewerbung fällt zwar auf, jedoch in der Regel eher negativ. Oftmals erreicht man mehr damit, wenn man Details wie die Unternehmensfarbe in den Überschriften verwendet. Für bestimmte Berufe, wie zum Beispiel bei einer Bewerbung als Redakteur bei einem Magazin, eignen sich aber zum Beispiel auch sogenannte Kreativbewerbungen, um positiv aus der Mitbewerber-Flut herauszustechen. Hier kann beispielsweise eine Bewerbung punkten, die wie Magazinseite aussieht.

Online oder mit der Post?

Heutzutage ist es gängig, Bewerbungen per E-Mail zu verschicken. In diesem Fall benötigt man keine Bewerbungsmappe. Dennoch ist es hilfreich, sich für eine Online-Bewerbung den Aufbau einer Bewerbungsmappe vorzustellen: An erster Stelle steht das Deckblatt, das mit dem Bewerbungsfoto und den Kontaktdaten versehen ist. Es folgen das Anschreiben in Briefform sowie der Lebenslauf. Zum Schluss werden die Schul- und Arbeitszeugnisse sowie weitere Teilnahmenachweise und Qualifikationsbelege entweder antichronologisch oder in thematisch sinnvoller Reihenfolge einsortiert. Bevorzugt man es hingegen, die Bewerbungsunterlagen mit der Post zu verschicken, sieht man sich mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Am besten ist es, eine Bewerbungsmappe mit durchsichtigem Deckel zu wählen, damit man sie nicht erst aufschlagen muss, um den Bewerber zu erkennen. Wichtig ist außerdem, dass der Druck sauber ist. Bei TonerPartner erhält man qualitativ hochwertige Patronen und Kartuschen, mit denen man vermeidet, dass das Bild nachher streifig und unscharf aussieht. Berücksichtigen Berufseinsteiger diese Punkte, haben Sie gute Chancen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.


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