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26.01.2012 / 23:00 / APA
Tourismusbetriebe mit leichtem Nächtigungsplus
Der heimische Tourismus hat seine Betten 2011 in etwa gleich gut gefüllt wie im Jahr davor. Die Zahl der Nächtigungen erhöhte sich um 0,8 Prozent auf knapp 126 Millionen, so die Statistik Austria. 28 Prozent davon stellten mit 35,28 Millionen die Urlauber aus Österreich (plus 0,7 Prozent). Das Allzeithoch bei den Übernachtungen hatten die Beherbergungsbetriebe 1992 mit über 130 Millionen erzielt.
Foto: APA (Gindl)
Wien. Der heimische Tourismus hat seine Betten 2011 in etwa gleich gut gefüllt wie im Jahr davor. Die Zahl der Nächtigungen erhöhte sich um 0,8 Prozent auf knapp 126 Millionen, so die Statistik Austria. 28 Prozent davon stellten mit 35,28 Millionen die Urlauber aus Österreich (plus 0,7 Prozent). Das Allzeithoch bei den Übernachtungen hatten die Beherbergungsbetriebe 1992 mit über 130 Millionen erzielt.
Im Vorjahr kamen deutlich mehr Urlauber nach Österreich als im Vergleichszeitraum, allerdings verkürzte sich ihre Aufenthaltsdauer deutlich. Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich im Jahresabstand um 3,6 Prozent auf den bisherigen Rekordwert von 34,62 Millionen. Vor 50 Jahren betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer laut Statistik Austria noch 5,7 Nächte, 2011 nur noch 3,6 Nächte.
Weniger Nächtigungen gab es im Vorjahr u.a. durch Urlauber aus Deutschland (minus 1,6 Prozent), der Niederlande (1,9) und aus Großbritannien (4,6). Gegen diese Einbußen stemmt sich ein massives Nächtigungsplus vonseiten der Schweizer von 12,6 Prozent, die fast zwei Drittel der deutschen Rückgänge wettmachten. Länger blieben auch die Franzosen (plus 2,7 Prozent) und die Belgier (plus 4,1 Prozent). Kräftige Zuwächse gab es zudem auch wieder bei den Urlaubern aus den CEE-Ländern Russland, Tschechien, Polen, Ungarn und Rumänien.
Nach Bundesländern betrachtet erlitt lediglich der Westen Rückgänge bei den Nächtigungen: In Vorarlberg verringerten sie sich um 2,5 Prozent auf 7,96 Millionen, in Tirol um 0,2 Prozent auf 42,71 Millionen. Das massivste Nächtigungsplus erzielten Wien mit einem Anstieg von 5 Prozent auf 11,40 Millionen, Oberösterreich mit plus 3,3 Prozent auf 6,95 Millionen und Niederösterreich fast gleichauf mit plus 3,2 Prozent auf 6,69 Millionen.
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